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Neue Polizeidirektion - 1987

1987

Das Jahr 1987 war nicht nur für die Polizeimusik selbst ein besonderes und denkwürdiges Jahr, sondern auch für so manchen Angehörigen der Polizeimusik Salzburg ein Meilenstein in seinem Leben.

Beginnen wir beim Geburtstagskind. Es war dies die Polizeimusik selbst, die ein halbes Jahrhundert alt wurde. Wer die Chronik dieser Festschrift bis hierher verfolgt hat, weiß, welche Höhepunkte die Musik in diesen ersten 50 Jahren miterlebt, aber auch welche Talfahrten es gegeben hat. Jedenfalls war es Grund genug, ordentlich zu feiern. Mit Marschmusik zogen die Musiker durch die Altstadt von Salzburg. Anschließend gab es mit einer Gastkapelle aus Berchtesgaden im Hof der Polizeidirektion ein Konzert.

1987 marsch durch die altstadt 50 jahre polizeimusik

Jubiläum 50 Jahre Polizeimusik Salzburg mit der Stadtkapelle Berchtesgaden


 

Fahren wir mit den erfreulichen Ereignissen fort. In diesem Jahr verehelichte sich die Musikerin Sylvia Mayer. Die Polizeimusik spielte zu ihrem Freudentag sowohl die Messe, als auch die anschließende Unterhaltung.

Aber auch der Kapellmeister Hermann Sumetshammer ging den Bund fürs Leben ein. Er heiratete am 23. Mai 1987 in seiner Heimatgemeinde Pöndorf, wo selbstverständlich auch die Polizeimusik aufspielte.

 hochtzeit hermann

Hochzeit von Kapellmeister Hermann SUMETSHAMMER


Das Schicksal begleitete aber selbst im Jubiläumsjahr die Musik. Musikoffizier Major Willibald Petrak erkrankte schwer und musste sich einer Herztransplantation unterziehen. Wir freuen uns alle, dass es ihm heute, 10 Jahre danach, den Umständen entsprechend gut geht.

Aber auch die Stadt Salzburg feierte ein Jubiläum. So nahm die Polizeimusik am Festzug 700 Jahre Stadtrecht Salzburg teil. Ein Jubiläum feierte auch die Marktmusikkapelle Seekirchen, wo die Polizeimusik ebenfalls teilgenommen hat.

In München fand die Internationale Polizeisternfahrt statt, zu der die Salzburger Polizeimusik ebenfalls eingeladen wurde. In der Bayrischen Landeshauptstadt wurde dort selbst beim Fest, wie auch auf verschiedenen Plätzen in München unter viel Beifall musiziert. 

1987 sternfahrt muenchen

 Es war für die Polizeimusik wieder ein relativ turbulentes Jahr. Begonnen hatte es, wie meistens mit dem Polizeiball, wo auch die Mitternachtseinlage inszeniert wurde. Dafür gab es auch ein Honorar von öS 5.000,--. Gleichfalls gab es auch wieder die Schimeisterschaft in Abtenau, 1 Mirabellgartenkonzert, die Festspieleröffnung und das Kaigassenfest. Mit den musikalischen Einsätzen zum Weihnachtsfest klang dieses Jahr wieder aus. Es waren 26 Ausrückungen zu verzeichnen.


 

Auftritte und Polizeibälle - 1986-1985

Polizeiball 1986

Dass die Polizeimusik nicht nur musikalisch, sondern auch sportlich auf der Höhe war, zeigten diesmal die PSV-Schimeisterschaften. So nahmen einige Musiker auch sportlich daran teil. Die Klarinettistin Sabine Schantel wurde in der Damenklasse I Meisterin und der Hornist Abteilungsinspektor Anton Gruber wurde Langlaufmeister.

Eine besondere Ehre war es für das spielerische Können der Polizeimusik auch, dass sie in der Stadtpfarrkirche von Hallein eine Messe spielen und auch in der Stadtpfarrkirche Herrnau ein Kirchenkonzert geben durfte. Bei einem Wertungssspiel in Kuchl erhielt die Polizeimusik die Note gut . Gerne spielte die Musik auch bei einer Ehrung verdienter Gendarmerie- und Polizeibeamter durch den Herrn Innenminister Karl Blecha im Kongresshaus auf.

Teilgenommen hat die Musik auch an einem Musikfest in Anthering, an der Eröffnung des Kaigassenfestes, natürlich am Tag der offenen Tür der Polizeidirektion Salzburg sowie unter anderem auch wieder an einem Konzert zum Behindertentag .

Durch die ständigen Bemühungen des Musikoffiziers Major Willibald Petrak war es erstmals möglich, dass die Musik auch eine kleine Subvention vom Innenministerium erhielt. Der Betrag von öS 5.000,-- wurde schließlich für die Restaurierung der Großen Trommel verwendet. Dieses Instrument stammte aus dem Jahre 1940 und war daher bereits überholungsbedürftig geworden.

1986 polizeiball


 

1985

Einen großen Erfolg feierte die Musik beim Polizeiball 1985. Die Musik trat in weißer Uniform auf und führte einige Formationen vor.

Es folgte wieder das Frühlingskonzert im Harrersaal, 3 Mirabellgartenkonzerte, ein Konzert für den Salzburger Behindertentag , 2 Hochzeitseinsätze für Musikangehörige, die Teilnahme am 140-Jahr-Jubiläum der Trachtenmusikkapelle Aigen, die Eröffnung der Polizeidirektion, die Festspieleröffnung, der Tag der Blasmusik und die Teilnahme am Fest 175 Jahre Berchtesgaden bei Bayern . Alles in allem waren es in diesem Jahr wieder 22 gelungene Einsätze, die die Polizeimusik bewältigt hat.

Da durch die Eröffnung der neuen Polizeidirektion in der Alpenstraße 90, das alte Bundesamtsgebäude in der Churfürststraße aufgelassen wurde, musste auch die Polizeimusik übersiedeln. Der Musikoffizier Willibald Petrak, damals Major ermöglichte es, dass die Polizeimusik in der Polizeikaserne am Rudolfsplatz unterkommen konnte.

Mit dem Weihnachtsblasen ging wieder ein erfolgreiches Jahr seinem Ende zu.

1985 bpd eroeffnung
 

1985 1 bpd eroeffnung

Eröffnungsfeier der neuen Polizeidirektion Salzburg 1985


 

Polizeiball 1985

Mit 34 Musikerinnen und Musikern trat diesmal die Musik am Polizeiball auf. Bei der Mitternachtseinlage zeigte die Musik wieder einige Formationen in Bewegung und erntete dafür großen Beifall.

1985 polizeiball


Weitere Erfolge - 1984-1981

1984

Insp Hermann Sumetshammer war bisheriger Stellvertreter des Kapellmeisters und hatte gerade sein offizielles Kapellmeisterdiplom erhalten, als er die Musik mit rund 35 Musikern vom Kapellmeister Insp Max Maurer übernahm. So konnte trotz allem dennoch froh und hoffnungsvoll in das Jahr 1984 geblickt werden.

Es begann mit der Eröffnung der PSV-Schimeisterschaften in Annaberg. Weiters folgte die Eröffnung des Wachzimmers Itzling. Schließlich wurde auch der Bauabschnitt II der neuen Polizeidirektion in der Alpenstraße soweit fertig, wo bei der Firstfeier aufgespielt wurde. In diesem Jahr landete am Flughafen Salzburg-Maxglan die 1. Concorde, die auch von der Polizeimusik feierlich empfangen wurde.

1984 empfang der concord

An weiteren Musikeinsätzen waren zu verzeichnen: Ein Konzert im Festzelt beim Behindertentag, das Bezirksmusikfest in Hochfeld bei Strasswalchen, 1 Leuchtbrunnenkonzert, die Festspieleröffnung, der Tag der Blasmusik, die Eröffnung und Einweihung der Europaspur am Grenzübergang Walserberg, das Burgfest Hohensalzburg, eine Fahrzeugweihe des PSV Salzburg, der Festzug 75 Jahre Rotes Kreuz , verschiedene Ständchen, das Weihnachtsblasen und einige Trauereinsätze. Insgesamt konnte die Musik in diesem Jahr unter der Leitung von Kapellmeister Hermann Sumetshammer auf 24 erfolgreiche Einsätze zurückblicken.


 

1983

Kontinuierlich wurde der Aufbau der Musik auch im Jahre 1983 fortgeführt. Es waren diesjährig schon wieder 23 Musikeinsätze zu verzeichnen. Es begann in Abtenau mit einem Konzert anlässlich der Jubiläumsschi-meisterschaft, 60 Jahre PSV-Salzburg . Feierlich umrahmt wurde auch die Teilübergabe der neuen Polizeidirektion, weiters gab es im Harrersaal ein Frühlingskonzert, es folgte eine Fahrt zum Bezirksmusikfest in Altenhof am Hausruck und die Teilnahme am Fest 140 Jahre Bürgermusik Grödig . Teilgenommen wurde auch wieder an einem Blasmusikkonzert zum Nationalfeiertag in der Aula der Universität Salzburg und an einem Wohltätigkeitskonzert auf der Festung. Daneben gab es noch ein Leuchtbrunnenkonzert, Trauermusik und einige Ständchen. Zu Weihnachten wurden wiederum sämtliche polizeieigene und polizeinahe Dienststellen mit einem Weihnachtsgruß bedacht. Erstmals konnten in diesem Jahr wieder einige Musikeinsätze in weißer Uniformbluse gespielt werden.

Das Jahr klang wieder mit einer eigenen Weihnachtsfeier aus. Aber noch vor dem Jahreswechsel bahnte sich für den Verein erneut eine Hiobsbotschaft an. Kapellmeister Max Maurer wollte sich beruflich verändern und stellte seine Funktion daher wieder zur Verfügung.


 

1982

Im Jahr 1982 zeigten die Anstrengungen weiterhin ihre Erfolge. Am 04.01.1982 gab es beim Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer anlässlich der Amtseinführung des Herrn Sicherheitsdirektors Oberrat Dr. Günter Thaler eine erfolgreiche musikalische Darbietung. Mit dem Salzburger Liederkranz wurde in der Aula der Universität Salzburg ein sehr erfolgreiches Konzert abgehalten. Es wurden auch nach langer Pause wieder die von jedermann begehrten Mirabellgartenkonzerte gespielt.

Weitere Festivitäten bahnten sich an. So nahm die Musik an der Fahnenweihe des Roten Kreuzes in Hellbrunn teil, es wurde am 75-jährigen Gründungsfest der Trachtenmusik Leopoldskron-Moos gespielt und auf der Festung Hohensalzburg fand unter der Beteiligung der Polizeimusik eine Wohltätigkeitsveranstaltung statt. Einen festen Bestandteil bildeten auch wieder der Tag der Blasmusik und die alljährliche Festspieleröffnung.

Aber auch dieses Jahr sollte es wieder einen Wechsel des Kapellmeisters sowie einige tiefer gehende Eingriffe geben. Kapellmeister Johann Göllner legte sein Amt zurück und übergab den Taktstock an den jungen ambitionierten Polizeimusiker Inspektor Max Maurer. Dieser hatte die Kapellmeisterprüfung und übernahm von nun an die Musik.

Bereits 1981 wurden für den Verein neue Statuten eingereicht, wonach es möglich geworden ist, dass außerordentliche Mitglieder als unterstützende Mitglieder in den Verein aufgenommen werden konnten. Obmann Armin Fallwickl warb persönlich unter den Bediensteten der Polizeidirektion Salzburg über 300 Mitglieder. Dadurch kam auch wieder etwas Geld in die Vereinskasse, so dass einige Instrumente generalüberholt werden konnten. Gleichzeitig wurde auch der Stand der alten weißen Blusen erweitert und andere wieder salonfähig gemacht.

Großartige Unterstützung ließ auch der äußerst aktive Musikoffizier, Major Willibald Petrak, der Polizeimusik angedeihen. Vom Obmann wurde erstmals das so genannte Weihnachtsblasen eingeführt. Allen Dienststellen der Polizeidirektion, der Sicherheitsdirektion und nahe stehenden Dienststellen, wie der Justiz- und Zollwache sowie Gendarmeriedienststellen im Bereich der Stadt Salzburg wurde von einem Quartett unter der Leitung von Kapellmeister Max Maurer und Obmann Armin Fallwickl ein Weihnachtsständchen überbracht. Bei 51 Stellen wurden insgesamt 80 Weihnachtsweisen gespielt. 

1982 kapelle

Polizeimusik 1982


 

1981

Mit Beginn des Jahres 1981 übernahm erstmals eine Person aus dem Zivilstand die musikalische Leitung der Polizeimusik Salzburg. Es war dies Kapellmeister Johann Göllner. Mit seiner Mithilfe erklärten gleich mehrere Zivilmusiker ihren Beitritt.

Erster Anlass für einen Einsatz unter seiner Leitung war die Trauerfeierlichkeit des verstorbenen Zentralinspektors Oberst Walter Schefzik. Mit 38 Musikern konnte schon bald wieder in der Aula der Universität Salzburg anlässlich des Jahres der behinderten Menschen gespielt werden.

Den Höhepunkt der Ausrückungen bildete aber ein Auftritt im Grünwaldstadion in der benachbarten bayrischen Hauptstadt München. Es war dies eine Wohltätigkeitsveranstaltung des Polizeipräsidiums München für den Weißen Kreis . Mit der Polizeimusik Salzburg konzertierte die Musik des Bundesgrenzschutzes, die Musik der bayrischen Bereitschaftspolizei und die historische Peter-Mayer-Musik aus Bozen in Südtirol. Für die Polizeimusik Salzburg war dies wiederum ein schöner Erfolg, der zur Genugtuung anregte. Freundschaft hegen heißt auch Freundschaft pflegen. Unter diesem Motto stattete die Polizeimusik der Feuerwehrmusik Bad Aussee - Lupitsch einen konzertanten Freundschaftsbesuch ab. Mit weiteren 2 Ständchen endete dieses Jahr der Wende.


1980-1976

1980

Es gab nunmehr keine andere Wahl, als den 1. Trompeter, BezInsp Johann Neumayer zu bitten, die musikalische Leitung zu übernehmen. Im Gegenzug hatte die Musik aber keinen Trompeter mehr, so dass die Musik auf Aushilfen angewiesen war. Aber nicht nur der Kapellmeister hatte sein Amt zurückgelegt, auch der Obmann Johann Fagerer trat, wie das bisher auch sonst üblich war, mit seiner Pensionierung zurück. Er blieb der Musik aber als Klarinettist weiterhin erhalten.

Die Obmannstelle übernahm nun der bisherige Kassier und Stabführer, Gruppeninspektor Armin Fallwickl. Es begann nun wieder ein schwieriger Wiederaufbau des Klangkörpers. Bei den Proben waren nur mehr 9 aktive Musiker zur regelmäßigen Teilnahme bereit. Andere Musiker waren wiederum nur mehr zur Teilnahme an größeren Spielereien bereit. Es konnte aber immerhin ein entsprechendes Konzertprogramm einstudiert werden.

Musikeinsätze konnten zunächst vorläufig nur mit Marschmusik und Alteinstudierter leichter Unterhaltungsmusik bestritten werden. Es wurde daher immer wieder versucht, Musiker aus dem Bekanntenkreis sowie neu eingetretene Polizeischüler für die Musik zu gewinnen. Aber dennoch mussten regelmäßig polizeifremde Musiker ausgeliehen werden, was die fast leere Kasse natürlich auch entsprechend belastete. Zudem kam, dass die vorhandenen Instrumente in einem außerordentlich schlechten Zustand waren.

Aber am Horizont zeichnete sich durch die ständigen Bemühungen des neuen Obmannes Armin Fallwickl ein Hoffnungsschimmer ab. Erstmals war es möglich, dass neu aufgenommene Polizisten als Musiker zum Bläserseminar des Blasmusikverbandes nach Oberalm, in die Schule Winkelhof entsandt werden konnten. Es handelte sich dabei um die Kollegen Johann Dorfer, Georg Rettenbacher, Josef Wagenhammer und Johann Zauner.

Mit Ablauf des Jahres 1980 endete aber auch wieder die Tätigkeit des Kapellmeisters Johann Neumayr.


 

1979

20 Musikeinsätze gab es aber schon wieder 1979. Es waren dies Anlässe wie die Polizei-Schwimmmeisterschaften, die Festspieleröffnung, 100 Jahre TMK Maxglan, die Eröffnung der Geschützten Werkstätten , der Weltspartag, eine Feier des Polizeiunterstützungsvereines und leider wieder 9 Trauermusikeinsätze.

Mit Ende des Jahres 1979 trat aber auch Kapellmeister Alois Morocutti wieder zurück.


 

1978

Das Jahr 1978 war weiterhin von der Krise schwer gezeichnet. Mit Müh und Not konnten immer wieder nur 25 bis 28 Musiker aufgeboten werden. Vor allem ließ die Moral an der Teilnahme zu den Proben zu wünschen übrig.

An Ausrückungen waren daher nur 3 Konzerte, 3 Ständchen und 9 Trauermusikeinsätze zu verzeichnen.


 

1977

In diesem Jahr lassen sich nur mehr wenige Musikeinsätze nachvollziehen. Es waren dies die Festspieleröffnung, der Tag der Blasmusik, 4 Ständchen sowie 4 Trauermusikeinsätze.


 

1976

Aber schon in diesem Jahr musste Kapellmeister Engelbert Wolf seinen Dirigentenstab wieder abgeben. Sein vor rund 10 Jahren erlittener Gehörschaden ließ diese Funktion trotz besten Willens einfach nicht mehr länger zu. So kam es, dass sich Musikkamerad und Hornist Alois Morocutti als neuer Kapellmeister zur Verfügung stellte.

Unter Alt-Kapellmeister Engelbert Wolf kam es noch zur Eröffnung der Exekutivschimeisterschaften in Maria Alm. Ab dann wirkte bereits Kapellmeister Alois Morocutti. Nach 3-jähriger Pause gab es dann auch wieder 3 Mirabellgartenkonzerte. In diesem Jahr wurden schließlich noch 7 Ständchen gespielt und musste zu 8 Trauermusikeinsätzen ausgerückt werden.

Aber auch Alois Morocutti konnte keine Wunder vollbringen und die Musik zerfiel weiter.


 

1975-1971

1975

Unter Alt-Kapellmeister Engelbert Wolf wurden wieder 17 Ausrückungen verzeichnet. Es waren dies eine Muttertagsfeier des PSV, wo die Musik in Salzburg Kasern konzertierte, 1 Konzert auf dem Alten Markt, 1 Konzert bei einer Polizeidiensthundevorführung, die Eröffnung der Österreichischen Polizei Rettungs- und Schwimmmeisterschaften, die Festspieleröffnung, der Tag der Blasmusik und 1 Konzert im Stadion Lehen.


 

1974

1974 erreichte die Musik ihren bisherigen Tiefpunkt. Kapellmeister Alfred Oberneder legte sein Amt zurück. Daraufhin wurde der Alt-Kapellmeister Engelbert Wolf wieder gebeten, die Musik zu übernehmen und weiterzuführen.

Es traten nunmehr ernsthafte Zerfallserscheinungen auf. Die Polizeimusik Salzburg konnte nur mehr mit 28 Mann auftreten. Infolgedessen wurden in diesem Jahr auch nur mehr 7 Trauermusikeinsätze und 1 Ständchen verzeichnet.

Bei all den vielen musikalischen Einsätzen die Jahre hindurch ab der zweiten Neugründung muss auf eine enorm anstrengende Dienstleistung der Polizeimusiker hingewiesen werden. Es war in diesen Jahren eine Dienstzeit von 24 : 48, d.h. 24 Stunden Hauptdienst, 24 Stunden Bereitschaftsdienst, währendem noch Nebendienstkommandierungen stattfanden und 24 Stunden Freizeit, festgesetzt. Zu dieser Dienstleistung, bei der allerdings die Musiker nach Möglichkeit berücksichtigt wurden, bestand eine Probentätigkeit von 2 mal die Woche.

Trotz aller Belastungen waren die Musiker immer freudig bei der Sache, wofür nachträglich noch zu danken ist.

Ab dem Jahr 1974 wurde in Salzburg der 12-Stunden-Dienst, mit einer wöchentlichen begrenzten Dienststundenanzahl eingeführt. Es kam somit zu einer allgemein großen Erleichterung, Trotzdem wurde der Stamm der Musik aber immer kleiner.


 

1973

In diesem Jahr gingen die Einsätze weiter zurück. Es wurden nur mehr 14 Musikeinsätze gezählt. Davon ist die Eröffnung der Österreichischen Exekutivschimeisterschaft und deren Siegerehrung in Maria Alm, die Eröffnung der Polizeifünfkampfmeisterschaften am Landeshauptschießstand und die Festspieleröffnung erwähnenswert. Ansonsten wurde dieses Jahr nur von Ständchen und Trauermusikeinsätzen geprägt.


 

1972

Mit einer schwindenden Zahl von 18 Musikeinsätzen führte der neue Kapellmeister Alfred Oberneder die Musik durch das Jahr 1972. Freilich war es sehr oft auch die Höhere Gewalt, die mitverantwortlich war. So konnten wegen Schlechtwetters von den 10 Mirabellgartenkonzerten nur 7 gespielt werden.

Ein stolzer Anlass für die Polizeimusik war aber ganz sicher das Fest 50 Jahre Bundespolizeidirektion Salzburg . Weiters gab die Musik 1 Konzert beim IPA - Kongreß in Salzburg. Der Ausflug führte die Polizeimusiker diesmal nach Maria Alm und Hinterthal in das dortige polizeieigene Urlaubsheim.


 

1971

Kapellmeister Norbert Grinninger eröffnete das Jahr 1971 wieder mit dem traditionsreichen Salzburger Polizeiball.

Viel Marschmusik gab es schließlich beim Konzert anlässlich der Ehrung unserer Weltcupsiegerin Annemarie Pröll und David Zwilling. Unter den 19 Einsätzen scheinen natürlich auch wieder der Tag der Blasmusik, die Festspieleröffnung sowie die beliebten Mirabellgartenkonzerte auf.

Wiederum gab es bei der Musik einen Kapellmeisterwechsel. Kapellmeister Revierinspektor Norbert Grinninger zog von Salzburg weg und stand leider nicht mehr zur Verfügung. Er hatte daher den Dirigentenstab an seinen Stellvertreter Alfred Oberneder weitergegeben. Aber auch der Obmann hatte seine Funktion zurückgelegt und seine Agenden an Rayonsinspektor Johann Fagerer abgegeben.


 

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