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Konzertreisen - 1963

1963

1963 kam es wiederum zu einer Auslandsreise. Die Polizeimusik Salzburg wurde anläßlich der Salzburg-Woche in Baden bei Zürich in die Schweiz eingeladen und konzertierte dort mit viel Erfolg. Weiters gab die Polizeimusik in Freilassing bei der dortigen Grenzlandschau ein Festkonzert. In der Folge wurde neben den obligat gewordenen Konzerten für das Salzburger Kulturprogramm noch das Internationale ASKÖ Sportfest bespielt. Bis zum Jahresende kam es zu beachtlichen 31 Musikeinsätzen.


  

Salzburg-Woche ein großer Erfolg
Landeshauptmann kam nach Baden - Jubel um Polizeimusik Salzburg

In der Stadt Baden bei Zürich ging am Wochenende die von der Vereinigung City-Baden zusammen mit der Salzburger Handelskammer veranstaltete Salzburg-Woche zu Ende. In dieser Woche stand die bedeutende Kurstadt, die durch eine unmittelbar angrenzende Satellitenstadt mit den riesigen Brown-Boveri-Werken ein überaus bedeutendes Konsumzentrum geworden ist, ganz im Zeichen Salzburgs.

Am Samstag traf auch Landeshauptmann Dr. Lechner über Einladung der Handelskammer in Begleitung von Kammerpräsident Bundesrat Gugg ein.

Mit den österreichischen Handelsdelegierten in Zürich, Dkfm. Kaufmann und dessen Mitarbeiter Dr. Fließer, besichtigte Dr. Lechner die Geschäftsstraßen der Stadt.
Im Anschluss daran gab die Handelskammer Salzburg im Kurkasino von Baden einen Empfang, bei dem Präsident Gugg vor allem der Kaufmannschaft der Stadt den Dank der heimischen Wirtschaft für das Interesse übermittelte, das man in Baden dem Lande Salzburg und seiner Produktion entgegengebracht hat.
Der Bürgermeister von Baden, Dr. Max Müller, dankte den Salzburger Gästen und der Handelskammer für die Beweise freundschaftlicher Verbundenheit und vertrat die Ansicht, dass für eine Vertiefung der Kontakte in wirtschaftlicher, fremdenverkehrsmäßiger und kultureller Hinsicht noch reale Chancen bestünden.
Zum Abschluss der Salzburg-Woche war auch die Salzburger Polizeimusik unter der Reiseleitung von Zentralinspektor Oberstleutnant Oberhofer und Oberleutnant Weiß nach Baden gekommen, wo sie von der dortigen Stadtmusik willkommen geheißen wurden. Landeshauptmann Dr. Lechner stattete den braven Polizeimusikern bei ihrem gemeinsamen Abendessen einen Besuch ab, wo er mit starkem Beifall begrüßt wurde. Die Polizeimusikkapelle gab am Samstagabend in der Aue , einer riesigen Mehrzweckhalle, im Rahmen eines Oktoberfestes vor mehreren tausend Menschen zusammen mit der Stadtmusik Baden ein volkstümliches Konzert, bei dem es immer wieder zu Begeisterungsstürmen um die Salzburger kam. Unter der Stabführung von Bezirksinspektor Rudolf Topf spielte sich die Kapelle so richtig in die Herzen der Badener ein und als zum Abschluss der Rainer-Marsch erklang, wollte der Jubel kein Ende mehr nehmen.
Ihn Baden besteht im übrigen auch ein Österreich-Verein, dem vor allem viele, bei Brown-Boveri arbeitende Österreicher, angehören. Es mag zu denken geben, dass in diesen Werken nicht weniger als 400 österreichische Ingenieure (Diplom- und Gewerbeschulingenieure) arbeiten. Für diese Österreicher spielte die Polizeimusik Salzburg besonders gerne auf.
Quelle: Salzburger Volksblatt vom 08.10.1963


 

Musikeinsätze - 1962-1960

1962

Die Musikeinsätze im Jahr 1962 begannen mit der Anton-Wallner-Feier. Es folgten wieder 2 Rundfunkaufnahmen sowie die bereits legendär gewordenen Konzerte im Mirabellgarten. Einen festen Platz hatte - wie bereits in den vergangenen Jahren - das Seefest in Mondsee, der Tag der Blasmusik und zu guter letzt wurde auch die Siegerehrung der Internationalen Polizeischimeisterschaft in Saalfelden durch die Polizeimuisk Salzburg feierlich umrahmt. Insgesamt wurden in diesem Jahr 25 Musikeinsätze verzeichnet.


 

1961

Die Musikeinsätze im Jahre 1961 waren leider weiterhin rückäufig. Es wurden insgesamt nur mehr 22 Ausrückungen gezählt. Herauszuheben ist die 10. Muttertagsfeier, die Teilnahme am Bundesfeuerwehrtag sowie ein Konzert zum Tag der Fahne . Der Ausflug führte die Musiker diesmal in das heimische Krimml.


Einen Höhepunkte stellte aber zweifelsfrei die Teilnahme am Blasmusikwettbewerb des Österreichischen Rundfunks in Innsbruck dar. Es haben daran insgesamt 1.665 (!) Musikkapellen teilgenommen, wobei 31 von ihnen in die letzte Auswahl kamen. Die Polizeimusik Salzburg erspielte dabei den beachtenswerten 4. Rang
.


 

1960

Die Musikeinsätze schrumpften weiter auf die Zahl 24 im Jahr 1960. Besonders hervorzuheben sind aber wieder 3 Rundfunkaufnahmen und 1 Konzert auf dem Flughafen Salzburg-Maxglan zum Empfang der ersten 4-motorigen Maschine der BEA, sowie diesmal auch ein Seefest am Abtsdorfer See im angrenzenden Bayern.


Der Musikvereinsausflug ging diesmal in die Steiermark. 1960 bestand nun die Polizeimusik Salzburg schon sehr viele Jahre und es war auch die traurige Pflicht, dass einige Musikkameraden auf ihrem letzten Weg begleitet werden mussten.


Musikeinsätze - 1959-1958

1959
 

Im Jahr 1959 wurde ein rapider Rückgang der Musikeinsätze verzeichnet. Es wurden aber dennoch 13 Mirabellgartenkonzerte gegeben, im Stieglkeller wurde wieder die Muttertagsfeier musikalisch umrahmt, in Mondsee wurde das alljährliche Seefest bespielt, natürlich gab es zur Festspieleröffnung wieder ein Festkonzert und für das Schwarze Kreuz wurde an der Heldengedenkfeier teilgenommen. Im übrigen wurde dieses Jahr mit der Polizeimusik Salzburg auch eine Schallplattenaufnahme gemacht.

Im Juni wurde der Polizeimusik Salzburg ein Gastbesuch durch die Musikkapelle der Stadtpolizei Zürich abgestattet. Im November wurde Innenminister AFRITSCH in der Polizeidirektion empfangen und im Dezember gab es noch eine Rundfunkaufnahme.

Der Musikausflug führte unsere Polizeimusiker diesmal in das Bundesland Vorarlberg. Ein Kompliment besonderer Art erhielt die Polizeimusik Salzburg vom Komponisten Hans LÖHR, der sich für die hervorragende Aufführung seiner Werke in einem Anerkennungsschreiben dafür bedankte.

1959


 
1958
Das Jahr 1958 begann für die Polizeimusik mit dem Salzburger Polizeiball, wobei die Tanzkapellen TOPF und WOLF  wieder unentgeltlich aufspielten. Auch nahm die Polizeimusik am Faschingsumzug wieder teil. Dazu wurden sie diesmal vom Salzburger Landestheater originell eingekleidet.

Anlässlich der Festspieleröffnung wurde auf dem Residenzplatz wiederum ein Konzert abgehalten. Den Fackeltanz spielte bereits die Militärmusik Salzburg unter der Leitung von Prof. Leo ERTL. Es folgte wieder das Seefest in Mondsee, weiters 2 Rundfunkaufnahmen und insgesamt 12 Mirabellgartenkonzerte, insgesamt 27 Einsätze. Zur besonderen Freude der Musiker gab es einen Ausflug in das Burgenland, wobei sie die Rückreise durch die schöne Wachau führte.

Wachzimmer Alpenstraße - 1957

1957

Das Jahr 1957 begann außer der Probentätigkeit mit dem Fasching. Die Polizeimusik nahm in Maskenanzügen an einem Faschingsumzug, der von der Riedenburg zum Mirabellplatz führte, teil. Der Zug selbst war 3 Kilometer lang und brauchte für die angegebene Strecke 3 Stunden.

Der nächste Einsatz war wiederum ernsthafter und amtlicher Natur. In einem feierlichen Akt wurde das neu errichtete Wachhaus Alpenstraße eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben.

Während der Ausstellung Gastliches Österreich in Salzburg wurden diesbezüglich 5 Einsätze verzeichnet. Im Juli war der Polizeigesangsverein von Köln aus der BRD mit 45 Teilnehmern hierzulande zu Gast. Weiters wurden in der Fischer von Erlach Straße 3 Flüchtlingshäuser eingeweiht. Auf dem Flughafen Salzburg-Maxglan wurde eine heimkehrende Karakorum-Expedition musikalisch empfangen.

An der diesjährigen Festspieleröffnung nahm die Polizeimusik mit einem Konzert auf dem Residenzplatz und anschießend auch wie bisher am Fackeltanz teil. Den Empfang des Herrn Bundespräsidenten am Bahnhof hatte diesmal bereits das neu aufgestellte Militär übernommen.

Bei der Polizeimusik Salzburg trat in diesem Jahr erstmals eine spürbare Krise auf. Die 56 Mann starke Kapelle bespielte viele Wohltätigkeitsveranstaltungen und hatte auch sonst viele Auftritte gratis bestritten. So kam es auch, dass die eigene Kasse dementsprechend leer war. Subventionsansuchen wurden entweder abgelehnt oder aber auch überhaupt nicht beantwortet. Diese Stimmung schlug sich bedauerlicherweise auch auf die Musikmitglieder durch. Aber trotz allem waren in diesem Jahr 36 Einsätze zu verzeichnen, davon wieder 3 Rundfunkaufnahmen, 12 Mirabellgartenkonzerte, verschiedene Ständchen und Trauermusik.


Österreichs schönster Polizeiposten
Wachhaus Salzburg-Alpenstraße erforderte 1 Million Schilling

 Im Rahmen einer Feier übergab gestern Ministerialrat Dipl.-Ingenieur Buresch als Vertreter von Handelsminister Dr. Bock das mit einem Kostenaufwand von rund einer Million Schilling an der Alpenstraße errichtete Wachhaus der Polizei. Das nach den Plänen der Architekten Geppert und Holzinger vom Landesbauamt errichtete Gebäude, das ganz im Salzburger Stil gehalten ist und sich formschön in die Gegend einfügt, umfasst im Hochparterre die Räume des Postenkommandos, im ersten Stock eine große und eine kleine Dienstwohnung und im dritten Geschoß Zimmer für ledige Polizisten.


Ministerialrat Dipl.-Ing. Buresch vergaß es erfreulicherweise nicht, denen zu danken, die die Errichtung solcher Bauten erst ermöglichen - nämlich den Steuerzahlern. Polizeidirektor Dr. Wessely benützte die Gelegenheit, auf den schweren Dienst der Wachebamten hinzuweisen, sie aber gleichzeitig aufzufordern, in der pflichtbewussten Ausübung des Dienstes nie zu erlahmen. Die Feier wurde von der Polizeimusik, die abschließend die Bundeshymne spielte, umrahmt.

Man dürfte nicht fehlgehen, das neue Wachhaus als das schönste österreichische Wachhaus überhaupt zu bezeichnen, da es überdies den Vorzug prachtvoller landschaftlicher Lage genießt. Die Ausstattung ist selbstverständlich den modernen Erfordernissen angepasst, die man auch an dem in einem Wachhaus eben unumgänglich notwendigen Arrestantenzimmer feststellen kann. Überdies verfügt das Wachhaus über eine Garage, in der ein Überfallwagen stationiert ist.
Quelle: Salzburger Nachrichten vom 20.03.1957


 

Empfang BP Dr. Körner - 1955

Im Jahr 1955 waren wiederum 44 Musikeinsätze zu verzeichnen: Davon 1 Rundfunkkonzert, 1 Hereinspaziertsendung, 12 Mirabellgartenkonzerte, Dulteröffnung, 2 Konzerte im Camp ROEDER (Schwarzenbergkaserne) anläßlich der Verabschiedung der amerikanischen Besatzungstruppe, Muttertagsfeier im Stieglkeller, Festspieleröffnung mit Empfang des Herrn Bundespräsidenten, Empfang des letzten Heimkehrertransportes österreichischer Kriegsgefangener aus Rußland, Teilnahme am 100-jährigen Bestand der TMK-Aigen, Almabtrieb im Stieglkeller, Konzert zum Befreiungstag, 6 Konzerte auf dem Residenzplatz - verstärkt durch die Musiker der Eisenbahnermusik und Magistratsmusik - unter der Leitung von Prof. ERTL und Kapellmeister TOPF, Kreuzaufsteckungsfeier auf der Dreifaltigkeitskirche und Heldenehrung auf dem Kommunalfriedhof, sowie sonstige Marschmusikeinsätze, verschiedene Ständchen und leider auch wieder Trauermusik. 


Einsätze der Tanzkapelle sowie der kleinen Blaskapelle waren in diesem Jahr nur wenige zu verzeichnen.

1955 bp koerner

Empfang des Bundespräsidenten Dr. Körner


 

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